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Fünf Kriterien zur erfolgreichen Anschaffung von Sekundär-Storage-Systemen

Wer Sekundär-Storage als Ersatz bisheriger Backup-Systeme sucht, muss bestimmte Kriterien beachten, um den richtigen Lieferanten zu finden.

Wer den optimalen Nutzen aus seinen Backup-Daten ziehen will, braucht das passende Sekundär-Storage. Wichtig ist es dabei, den aktuellen Bedarf und die langfristige Archivierung zu beachten.

Sekundär-Storage ist ein neuer Technologiemarkt. Er umfasst Storage-Systeme für Backup-und für Test- und Entwicklungsumgebungen. Sekundär-Storage-Systeme sollen die Daten in Backup-Systemen optimal nutzen. Das gilt besonders für Festplattensysteme, die andernfalls außer ihrem Vorhandensein wenig sinnvolle Zwecke erfüllen. Test- und Entwicklungsumgebungen verwenden typischerweise eine Version der Produktionsdaten, um Veränderungen am Code und neue Softwareversionen zu validieren. Diese Daten befinden sich auf Standard-Storage und können viele Images oder Snapshots von Produktionsdaten enthalten. Wie also wählt man den richtigen Lieferanten für Sekundär-Storage aus? Es folgen fünf wichtige Kriterien, die zu berücksichtigen sind.

Datenaufnahme

Zunächst müssen Daten in die Sekündär-Storage aufgenommen werden. Hier sind folgende Fragen relevant:

  • Wie kommen die Daten in das Sekundär-Storage-System? Typischerweise wird dieser Prozess während des normalen Backup-Zyklus durchgeführt.
  • Hat das Sekundärsystem alle Eigenschaften, die für den Backup-Prozess nötig sind? Man sollte bestehende Backup-Prozesse nicht einfach noch einmal angehen, sondern das Sekundärprodukt sollte die bestehende Backup-Lösung vollständig (oder so weit wie möglich) ersetzen. Deshalb sollte es alle gewünschten Eigenschaften der bestehenden Backup-Lösung besitzen.
  • Können auch historische Backups auf das Sekundärsystem überspielt werden? Dieses Thema wurde vielleicht noch nicht ausreichend angesprochen. Doch während Kunden auf Sekundär-Storage wechseln, müssen bisherige Backups aufbewahrt werden – einschließlich der Informationen darüber, wo und wann Backups gezogen wurden.

Datenwiederherstellung

Wie wird die Sekundär-Storage-Plattform für die Wiederherstellung der Daten verwendet? Ist das System dabei so flexibel wie die bisherige Plattform? Die Wiederherstellungsleistung ist kritisch für die Wiederaufnahme normaler Services nach Datenverlusten. Ein Sekundär-Storage-System sollte Daten schnell wieder herstellen und dabei nicht durch die gleichzeitige Erbringung anderer Services gebremst werden. Zu den Wiederherstellungsfähigkeiten gehört es auch, virtuelle Maschinen kurzfristig von der Sekundär-Storage-Plattform aus zu betreiben, ohne dass bestehende Backups beeinträchtigt werden.

Leistung

Ein Sekundär-Storage-System muss hohe Backup-Leistungen erbringen und gleichzeitig sicherstellen, dass die Ein-/Ausgabeleistung (I/OPS) für Test- und Entwicklungsumgebungen ausreicht. Die Aufgabe, diese Arbeit auszubalancieren, übernimmt nicht nur die genutzte Hardware, sondern es tragen auch Funktionen wie effiziente Snapshots und die Datenindexierung dazu bei. Das Sekundärsystem sollte in der Lage sein, Hunderte oder Tausende Snapshots zu erstellen und jedes beliebige Snapshot-Image wiederherzustellen, ohne dass das die Leistung beeinträchtigt.

Archivierung

Welche Optionen gibt es für die Langzeitarchivierung? Die langfristige Datenhaltung ist auf festplattenbasierenden Plattformen nicht kosteneffizient, also ist das Überspielen der Daten auf Band, auf einen Objekt-Store oder in die Public Cloud attraktiv. Das bedeutet, dass Daten im Laufe des Anwachsens des Datenvolumens auf mehrere Speicherschichten aufgeteilt werden müssen.

Reporting

Suche und Reporting sind grundlegende Funktionen. Virtuelle Maschinen (VMs) sind flüchtiger als physikalische Server – sie kommen und gehen mit der Zeit. Es ist deshalb wichtig, dass man nach einer VM nicht nur mit ihrem Namen suchen kann – zum Beispiel könnte ein System bei der Suche auch auf ihre Metadaten zugreifen. Die Indexierung muss außerdem ermöglichen, auch VMs einfach anzuzeigen, die in der primären Infrastruktur nicht mehr vorhanden sind.

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Artikel wurde zuletzt im November 2016 aktualisiert

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