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Für diese Einsatzzwecke ist TLC NAND geeignet

Triple Level Cell (TLC) NAND ist günstig und bietet eine hohe Speicherkapazität. Es gibt aber auch die Nachteile wie schnelle Abnutzung und geringe Geschwindigkeit zu beachten.

TLC-NAND (Triple-Level-Cell) ist attraktiv wegen der recht hohen Kapazität und den günstigen Preisen, verglichen mit anderen Typen von Flash-Speichern. Es ist aber nicht für alle Einsatzzwecke geeignet.

TLC ist dafür ausgelegt, drei Bits auf eine Zelle zu speichern. Damit kann es 50 Prozent mehr Speicher nutzen als Multi-Level-Cell (MLC) mit der gleichen Anzahl an Zellen. Das senkt die Kosten pro Gigabyte (GB).

Nachteile von TLC

Aber nicht alles ist positiv. Weil drei Bits pro Zelle verwendet werden, ist der Verschleiß höher. Zudem werden mehr Schreibvorgänge auf eine Zelle veranlasst. TLC ist außerdem langsamer als MLC und Single-Level-Cell (SLC).

Storage-Administratoren sollten diese Faktoren berücksichtigen, wenn sie entscheiden, welche Workloads für TLC geeignet sind.

Die Geschwindigkeits- und Ausdauerprobleme könnten als Gegenargumente versus TLC dienen, besonders da Geschwindigkeit der Hauptvorteil für Flash ist. Immerhin ist TLC immer noch wesentlich schneller als Festplatten.

Einsatzszenarien

Es gibt einige valide Einsatzszenarien für TLC: Wissenschaftler bei Experimenten in großer Höhe verwenden gerne TLC, weil dieses nicht von Vibrationen und verändertem Atmosphärendruck beeinflusst wird. Das gleiche könnte man von SLC und TLC sagen, aber TLC ist kostengünstiger und bietet bessere Kapazitäten.

Auch in vielen Consumer-Geräten wie Handys und Laptops wird TLC verwendet. NAND werden nur von Schreiboperationen abgenutzt und daher sind Anwendungen unproblematisch, die sich vor allem auf Leseoperationen beschränken.

TLC ist gut geeignet für Sekundär-Storage (Tier 2). Storage-Architekturen mit mehreren Tiers verwenden normalerweise schnellen Speicher für Tier 1 und langsameren für Tier 2.

Der Gedanke dahinter ist, dass Daten, auf die häufig zugegriffen wird, auf Tier 1 bleiben, während weniger oft genutzte Daten nach Tier 2 verschoben werden.

Das Tier 1 kann zudem als Schreib-Buffer dienen. Wenn Daten auf den Speicher geschrieben werden, landen diese anfangs auf Tier 1, das die Schnelligkeit hat, diese Operation rasch auszuführen. Wenn die Belastung abnimmt, werden Daten dynamisch zu Tier 2 bewegt.     

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Artikel wurde zuletzt im Februar 2018 aktualisiert

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