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Oft übersehene moderne Disaster Recovery Tools

Für Disaster Recovery gibt es diverse nützliche Tools, die Sie berücksichtigen können. Sehen Sie aber über den Tellerrand und nutzen Sie alle verfügbaren Optionen.

Es gibt jede Menge Tools, die sich für Disaster-Recovery-Operationen einsetzen lassen. Viele davon sind speziell für Disaster Recovery (DR) gemacht und andere finden auch in allgemeinen IT-Angelegenheiten Verwendung. Allerdings lassen sich einige der letzteren Tools zusätzlich in Disaster-Recovery-Situationen einsetzen, auch wenn Sie nicht speziell für DR gemacht sind.

Es gibt möglicherweise kein einziges spezielles Disaster Recovery Tool, das allgemein nicht ausreichend genutzt wird. Die Disaster-Recovery-Architektur jedes Unternehmens ist einzigartig. Ein Tool, das für eine Umgebung gut geeignet ist, wird nicht unbedingt gut zu einer anderen passen. Dennoch gibt es ein paar verschiedene Dinge, die sich als zu wenig genutzte Disaster Recovery Tools qualifizieren könnten.

Ein zu wenig eingesetztes Disaster Recovery Tool, das mir in den Kopf schießt, ist ein guter Performance Monitor. Der Windows-eigene Performance Monitor von Microsoft ist ein Beispiel für so ein Werkzeug, das nie für den Einsatz bei Disaster Recovery gedacht war. Es ist in solchen Situationen aber dennoch nützlich.

Die meisten Disaster-Recovery-Operationen beinhalten, dass unternehmensentscheidende Workloads in eine Public Cloud oder zu einem Remote Data Center transferiert werden. Solche Aufgaben sind meist komplex. Deswegen liegt zu Recht ein Schwerpunk darauf, dass solche Failovers wie geplant ablaufen. Das Problem ist nur, dass ein erfolgreicher Failover an sich noch kein Erfolg ist. Das gilt vor allen Dingen, wenn die Disaster-Recovery-Umgebung so langsam ist, dass die Workloads mehr oder weniger unbrauchbar sind.

Wenn das wie eine unrealistische Situation klingt, dann behalten Sie im Hinterkopf, dass Disaster-Recovery-Hardware durch die vielen Workloads, die darauf laufen müssen, möglicherweise schwerer als produktive Hardware belastet ist. Verwenden Sie den Performance Monitor als Disaster Recovery Tool, dann können Sie Performance-Flaschenhälse finden. Damit lässt sich einschätzen, ob die Hardware in der Lage ist, die vorgesehenen Workloads während eines Desasters zu stemmen.

Ein weiteres Beispiel für einen Disaster-Recovery-Tool-Typ, der zu wenig genutzt wird, sind VM-Konverter für virtuelle Maschinen. Für die meisten Unternehmen sind Public Clouds die günstigste Plattform, um Disaster Recovery Workloads zu platzieren. Es ist aber nicht ganz trivial, lokal laufende VMs in die Public Cloud zu verschieben. Meist müssen die virtuellen Maschinen massiv angepasst werden. Es gibt aber Tools, die eine modifizierte Version Ihrer VM dafür erstellen. Halten Sie die Kopien in der Cloud aktuell, dann lassen sie sich ohne Verzögerung einsetzen. CloudEndure ist zum Beispiel so ein Werkzeug.

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Artikel wurde zuletzt im Juli 2018 aktualisiert

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