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Welche Rolle Datenredundanz beim Copy Data Management spielt

Copy Data Management und Backup können zusammen funktionieren. Doch Vorsicht mit redundanten Daten. Hat man nur eine Kopie, kann das ein Problem sein.

Copy Data Management basiert auf der Idee, dass es mehrere Kopien der Unternehmensdaten gibt. Zum Beispiel kann sich eine Datenbank auf einem Produktionsserver und eine Kopie der gleichen Datenbank auf einem Entwicklungsserver befinden. Copy Data Management soll redundante Daten beseitigen und diese durch virtuelle Kopien ersetzen. Da mit dem Speichern von Daten Kosten verbunden sind, spart die Beseitigung von Datenredundanzen Geld.

Copy Data Management ermöglicht es jedem Team, mit einer einzigen Kopie der Daten zu arbeiten. Hierfür werden etwa differenzierende Datenträger (Differencing Disk) verwendet, um die Datenintegrität zu schützen. Wenn zum Beispiel das Entwicklungsteam eine Änderung an einem Datenbankschema vornimmt, wird die Änderung auf den differenzierenden Datenträger geschrieben, auf dem sich die Datenkopien des Entwicklungsteams befinden. Die Aktualisierung des Schemas gilt in diesem Fall nur für die Kopie des Entwicklungsteams und wirkt sich nicht auf die Produktionskopie der Datenbank oder alle anderen Datenbankkopien aus.

Oberflächlich betrachtet, scheint Copy Data Management eine gute Idee zu sein – und das ist sie auch. Einige Experten gehen davon aus, das die Schaffung von Datenredundanzen keine gute Praxis ist. In ihrem Kern sind Backups redundante Datenkopien. Daher können Copy Data Management und Backups im Widerspruch stehen.

Doch Copy Data Management und Backups haben auch das Potenzial, sich gegenseitig zu ergänzen. Werden beide Technologien verwendet, muss ein Unternehmen allerdings die Datenredundanz begrenzen, statt sie zu eliminieren. Denn Datenredundanz ist für Disaster Recovery erforderlich.

Richtig konfiguriert, ermöglicht Copy Data Management ein Point-in-Time-Recovery. Backups, die auf Copy Data Management basieren, können allerdings auch scheitern, wenn die eine und damit einzige Kopie beschädigt wird. In dieser Situation gibt es keine zweite Datenkopie, die verwendet werden kann, um die primäre Kopie wiederherzustellen.

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Artikel wurde zuletzt im Juli 2016 aktualisiert

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